IFAS veranstaltete vom 13. bis 17. Sept. ROeS-Tagung
Das Institut für Angewandte Statistik veranstaltete von 13.9. - 17.9. 2009 gemeinsam mit der ROES (Region Oesterreich Schweiz der internationalen biometrischen Gesellschaft) das ROES-Seminar 2009. Im Rahmen dieser internationalen Tagung, zu der mehr als 100 Teilnehmer angemeldet waren, wurden Entwicklungen auf dem Gebiet der Statistik mit biometrischen Anwendungsbereichen, wie z.B. Medizin, Pharmakologie, Epidemiologie, Umweltwissenschaften, Forschung und Entwicklung in der Pharmazeutischen Industrie präsentiert.
Weitere Informationen unter:
http://www.conferences.jku.at/roes09/
StatistikerIn: IT-Beruf mit Zukunft
Mathematik macht Ihnen Spaß? Eine Welt voller Zahlen und Datensätzen finden Sie "cool"? Logisches Denken, das Verknüpfen von Inhalten und Problemanalysen sind das Ihre? Perfekt, dann ist zu hoffen, dass Sie entweder schon Statistik studieren oder selbiges in diesem Jahr beginnen wollen. Denn dies ist das Arbeitsfeld der nächsten 10 Jahre, meinen US-amerikanische IT-Größen. ... In den USA ist ein echter Run auf StatistikerInnen ausgebrochen. Datensammeln kann Jede/r, aber sinnvoll auswerten und nach den relevanten Korrelationen zu suchen, das ist dann schon ein anderes Thema. Gerade in großen Konzernen sind tausende Stellen für AbsolventInnen in diesem Betätigungsfeld offen. (Lesen Sie mehr in DER STANDARD ...)
For Today’s Graduate, Just One Word: Statistics
The rising stature of statisticians, who can earn $125,000 at top companies in their first year after getting a doctorate, is a byproduct of the recent explosion of digital data. In field after field, computing and the Web are creating new realms of data to explore — sensor signals, surveillance tapes, social network chatter, public records and more. ... I.B.M., seeing an opportunity in data-hunting services, created a Business Analytics and Optimization Services group in April. The unit will tap the expertise of the more than 200 mathematicians, statisticians and other data analysts in its research labs — but that number is not enough. I.B.M. plans to retrain or hire 4,000 more analysts across the company. (Lesen Sie mehr in NEW YORK TIMES ...)
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in folgenden Räumen bzw. unter den folgenden Telefon-Durchwahlnummern erreichbar:
1: Abteilung für Datenanalyse und Ökonometrie
2: Abteilung für Datengewinnung und Datenqualität
Postadresse: Altenbergerstr. 69
Institutsadresse: Freistädter Straße 315, 2. Stock
A-4040 Linz a. D.
Tel.: 0043/732/2468/8294 bzw. 8281
Fax.: 0043/732/2468/9846
Sekretariat: Frau Wolfesberger, Frau Janout
Bibliotheksöffnungszeiten:
Unsere Institutsbibliothek befindet sich in der Freistädterstr. 315, Raum F 250. Die Bibliothek ist während des Semesters Mo - Do von 9 - 11 Uhr geöffnet. Ansprechpersonen sind Frau Janout und Frau Wolfesberger. Während der Ferien bitte telefonisch Termine vereinbaren.
PROGNOSE INGEBORG-BACHMANN-PREISTRÄGERIN vom 27.6.2009 15:30:
Die Prognose unserer Studenten (vom Samstag 27.6.) sah wie folgt aus:
Gewinner Ingeborg-Bachmann-Preis: Gregor Sander (Tatsächlicher Preisträger: Jens Petersen)
Gewinner Kelag-Preis: Karsten Krampitz (Tatsächlicher Preisträger: Ralf Bönt)
Gewinner 3-Sat-Preis: Andreas Schäfer (Tatsächlicher Preisträger: Gregor Sander)
Gewinner Ernst-Willner-Preis: Bruno Preisendörfer (Tatsächliche Preisträgerin: Katharina Born)
Unser prognostizierter Zweiter Karsten Kampitz konnte wenigstens den Publikumspreis einheimsen.
Christian Helperstorfer, Fabian Wartner, Christian Quast hofften vergeblich, dass sich die Jury ihrer Prognose (vollständig) anschließt.
STATISTIK STUDENTEN SAGEN INGEBORG-BACHMANN-PREISTRÄGERIN VORAUS
Kommenden Sonntag (28.Juni) wird wieder der renommierte Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen. Unter der Federführung von Prof. Dr. Werner Müller vom Institut für Angewandte Statistik wollen die JKU-Studenten Fabian Wartner, Christian Helperstorfer und Christian Quast den/die GewinnerIn bereits am Samstag Abend kennen.
Die Kulturplattform http://riesenmaschine.de hat im Vorjahr mittels eines Ratingsystems (der sog. automatischen Kulturkritik) den Gewinner des Bachmannpreises korrekt vorhergesagt. „Wir haben uns gedacht, dass man das auch allein auf Basis der Texte und biografischer Informationen über die diesjährigen PreisanwärterInnen sozusagen ,vollautomatisiert’ machen könnte“, sagt Univ. Prof. Müller. Im Zuge einer Seminararbeit im Rahmen der Lehrveranstaltung „Statistische Projekte“ werden die drei JKU-Studenten dazu adäquate statistische Methoden verwenden. „Aus den Texten werden automatisiert Kenngrößen wie beispielsweise Satzlängen, Wortschatz usw. extrahiert, hinzu kommen noch Informationen über die AutorInnen, wie Alter, Herkunftsland, etc.. Danach wird aus einem mit diesen Indikatoren aus den historischen Daten (Wettbewerbsbeiträge 1990-2008) erstellten Tobit-Regressionsmodell eine Vorhersage für den aktuellen Bewerb erstellt“, sagt Müller. „Natürlich sollte diese Aktion mit etwas Humor betrachtet werden und ist als unser Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr gedacht“, betont Müller augenzwinkernd.
Die JKU-Vorhersage des/der PreisträgerIn wird ab Samstag Abend (27.Juni) an dieser Stelle abrufbar sein.
LUDWIG SCHARINGER PREIS GEHT AN MAG. CHRISTIOPH FREUDENTHALER
Mag. Christoph Freudenthaler, Absolvent des Diplomstudiums Statistik erhielt am 26. Mai 2009 den von der Raiffeisen Landesbank ausgeschriebenen "Ludwig Scharinger Preis". Freudenthaler erhielt den Preis für seine von Prof. Frühwirth-Schnatter betreute Diplomarbeit "Statistische Methoden und Modelle für die moderne Zukunftsbank als Kreditfabrik".
OÖ Nachrichten vom 3.6.2009
PROF. MÜLLER IST VIZEPRÄSIDENT DER ÖSG
Univ.-Prof. Dr. Werner G. Müller vom Institut für Angewandte Statistik wurde in der am 26.3.2009 stattgefundenen Hauptversammlung der Österreichischen Statistischen Gesellschaft für die kommende Geschäftsperiode (2009-2012) zu deren stellvertretendem Präsidenten gewählt. Die ÖSG (www.osg.or.at) ist mit über 500 Mitgliedern die maßgebliche Interessensvertretung der Statistiker und StatistikerInnen des Landes. Sie veranstaltet unter anderem die alljährlich stattfindenden Statistiktage und vergibt Förderpreise für Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen auf dem Gebiet der Statistik.
KULTURHAUPTSTADT '09: KEPLER SALON
Kann man mit Statistik wirklich alles beweisen?
MORRIS-DEGROOT-PREIS AN PROF. FRÜHWIRTH-SCHNATTER!
Der DeGroot Preis wird zweijährig an herausragende Buchpublikationen auf dem Gebiet der Statistik von der ISBA (International Society for Bayesian Analysis) vergeben. Frau Prof. Frühwirth-Schnatter erhielt den Preis für ihr 2007 bei Springer erschienenes Buch "Finite Mixture and Markov Switching Models".
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MINISYMPOSION „STATISTIK UND DIE UEFA-EURO“
Am Institut für Angewandte Statistik der Johannes Kepler Universität Linz fand am 26.6.2008 unter der Patronanz der Österreichischen Statistischen Gesellschaft ein Minisymposion zum Thema „Statistik und die UEFA-EURO“ statt. Es sollten bei dieser Veranstaltung die vielfältigen Beziehungen zwischen dem Sport, insbesondere natürlich Fußball, und der Statistik beleuchtet werden.
Dazu konnten mehrere internationale und nationale Experten als Redner gewonnen, werden. Allen voran Professor Phil Scarf von der University of Salford, der seit vielen Jahren zu diesem Thema in Fachzeitschriften publiziert und als Hauptkonsulent für die englische Premier League tätig ist. Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation von Professor Helmut Küchenhoff von der Ludwig-Maximilians-Universität München, der im vergangenen Jahr einen Anstieg des Herzinfarktrisikos an Länderspieltagen nachweisen konnte. Außerdem berichtete Mag. Max Ruhri vom FAS-research über aktuelle, nach den Spielen verfasste Netzwerkanalysen (wie z.B. regelmäßig im Standard veröffentlicht).
Einen besonderen Programmpunkt bildete die diesjährige Verleihung der Förderpreise der ÖSG, die alljährlich für herausragende Magister- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen aus dem Gebiet der Statistik vergeben werden. Überdies fand ein Pressegespräch, eine Reihe von einschlägigen Studierendenprojektpräsentationen, und der Ausklang in Form einer Semifinalparty statt.
Mit diesem Symposion soll auf den Stellenwert der Statistik in unserem Alltag hingewiesen werden und auch darauf, dass es sich beim Studium der Statistik keineswegs um eine trockene, langweilige und dem Erbsenzählen verwandte Angelegenheit handeln muss.
Ein entsprechender Widerhall fand sich auf ORF.at in den OÖ Nachrichten.
Statistik-Studium vollständig auf die Bologna-Studienstruktur umgestellt!
Der Senat der Johannes Kepler Universität Linz hat neue Bachelor- und Master-Studienpläne für die Studienrichtung Statistik beschlossen. Damit ist dieses Studium ab Herbst 2008 vollständig auf die Bologna-Studienstruktur umgestellt. Bei der Neugestaltung der Studienpläne wurde dem disziplinenübergreifenden Charakter des Faches Rechnung getragen: obwohl grundsätzlich an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angesiedelt, läßt sich ein Drittel des Bachelorstudiums aus beliebigen anderen, an der JKU angebotenen Fächern gestalten. Damit wird Statistik nun neben einem vollwertigen Erststudium auch zu einem äußerst flexiblen Zweitstudium mit begehrten Zusatzqualifikationen.
Der Kern des Studium ist stark methodisch orientiert. Statistik ist eine Wissenschaft, derer man sich zur Analyse von Phänomenen verschiedenster Natur, sei es in der Volks- oder Betriebswirtschaft, der Soziologie, Psychologie, der Medizin oder anderen empirisch geprägten Anwendungsgebieten bedient. Die Statistik stellt dabei Verfahren zur geeigneten Beschreibung der zu einem bestimmten Untersuchungsgegenstand zusammengetragenen Daten bereit und bietet Möglichkeiten an, um aus diesen Beobachtungen (z.B. in der Markt- und Meinungsforschung oder der statistischen Qualitätskontrolle) fundierte Schlüsse auf verborgene Tatbestände ziehen zu können. Das Studium der Statistik lehrt also nicht das Auszählen von Fragebögen oder das Anfertigen von Strichlisten, um dann daraus eine Tabelle erstellen zu können. Es ist auch keine Ausbildung zum Datensammler. Tatsächlich soll das Studium in erster Linie Fähigkeiten vermitteln, in komplexen Situationen Datenmaterial zu gewinnen und dieses adäquat zu analysieren und zu interpretieren.
Die Marktchancen von AbsolventInnen der Studienrichtung Statistik sind äußerst hoch: überall dort, wo in größerem Umfang Daten erhoben, systematisch verwaltet, ausgewertet und dargestellt werden, bieten sich Berufsmöglichkeiten für Statistikerinnen und Statistiker. Die wichtigsten Bereiche, in denen diese Beschäftigung finden, sind: Statistische Ämter; Banken und Versicherungen, Medizin - Biologie - Pharmazie; Fertigungsindustrie (Qualitätssicherung,
Zuverlässigkeitskontrolle); Markt- und Meinungsforschung; Forschungsinstitutionen (in Bereichen wie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Umweltwissenschaften, Klimaforschung, etc.).
Das Studium wird neben dem historisch ersten deutschsprachigen Standort Linz sonst nur in Wien, München und Dortmund angeboten.
Das Studienklima am Institut für angewandte Statistik (www.ifas.jku.at), dem Hauptträger der Lehre in diesem Studium, ist familiär und die Betreuungsverhältnisse sind zumindest an der SOWI Fakultät unerreicht. Das große Angebot an kombinierbaren Ergänzungsfächern am Standort tut ein übriges. Insgesamt ist Linz einfach ein guter Ort, um Statistik zu studieren!
voestalpine finanziert Dissertantenstelle
Am Institut für Angewandte Statistik (IFAS) kann seit 1. Juli 2007 auf die Dauer von zwei Jahren ein zusätzlicher Mitarbeiter beschäftigt werden. Mag. Martin Kapl, Absolvent des Magisterstudiums der VWL und Bachelor für Statistik erhielt ein Dissertationsstipendium der voestalpine, welches seine halbtägige Beschäftigung am Institut ermöglicht. [mehr]
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